1973 – es herrscht Bürgerkrieg in Kambodscha. Auf den Stufen eines Spitals wird ein Baby gefunden. Es ist die kleine Sophal. Im Alter von neun Monaten wird sie von einem Schweizer Ehepaar adoptiert und wächst in Eglisau auf. Sie erlebt eine schöne Kindheit, geht begeistert in die Jungschar und lernt Schriftsetzerin. Mit 21 heiratet Sophal ND Strupler. Erst Ende Dreissig drängen Gefühle von Schmerz und Wut an die Oberfläche. Die Frage, warum sie damals ausgesetzt wurde, beschäftigt Sophal. Durch die Kraft der Vergebung durch Jesus Christus findet sie zu Heilung, Ganzheit und innerem Frieden. Als sie mit ihrer Familie Kabodscha besucht, fühlt sie sich sofort daheim. Erschüttert darüber, was ihrem Volk, den Khmer, angetan wurde, verspürt sie immer mehr den Wunsch, den Khmer zu dienen. 2013 wandern Sophal, ND und die beiden Kinder nach Kambodscha aus. In Siam Reap, der Touristenregion im Norden Kambodschas führen Struplers eine Kirche, ein Hilfswerk und ein Geschäft.