Melanie Hasler, die erfolgreichste Schweizer Bobpilotin aller Zeiten, geht offen damit um, was sie beschäftigt. In Interviews zeigt sie Emotionen und erzählt ehrlich über Wünsche und Enttäuschungen aus ihrem Alltag als Spitzensportlerin. Wer ihr auf der sozialen Plattform Instagram folgt, kann ihre Beiträge sehen und bekommt damit hautnah mit, welche Hochs und Tiefs sie erlebt. Fotos und Videos zeigen ihre Freude über sportliche Erfolge, Highlights in den Ferien oder ganz alltäglichen Situationen. Hasler thematisiert aber auch schwierige Situationen, wie die Enttäuschung nach Olympia oder ihre Trauer nach der Bekanntgabe ihres Rücktritts und zeigt damit Stärke in ihrer Verletzlichkeit.
Es war nach einer langwierigen Verletzungsphase als Benjamin Lüthi, ein ehemaliger Schweizer Unihockey-Nationalspieler, Identitäts- und Lebensfragen beschäftigten. In dieser Zeit fand er eine neue Vision für sein Leben und entschied sich sein sportliches Talent als Werkzeug zu nutzen, um unterprivilegierte Menschen zu fördern. Ihm wurde bewusst, dass ihn nicht sein eigener Erfolg glücklich macht, sondern dass es ihn bereichert, sich in das Leben anderer Menschen zu investieren.
Lüthi ist seit über 20 Jahren Trainer auf unterschiedlichen Niveaus. Seit 2008 engagiert er sich bei «Unihockey für Strassenkinder», zuerst als Botschafter und Einsatzleiter, später als Geschäftsführer. Nach sieben Jahren und einer Umstrukturierung wechselt er in den Vorstand und ist aktuell als Vizepräsident tätig.