Francis Osagiobare | © 2026 ALPHAVISION
ALPHAVISION Magazin

Trotzdem dankbar

Magazin vom 25. / 26. April 2026
Körperliche Einschränkungen oder spezielle Lebensumstände können Betroffene herausfordern. Nichtsdestotrotz oder vielleicht gerade deswegen sind solche Menschen jedoch oft widerstandsfähig und resilient. Dieser bemerkenswerten Kraft und einer oft positiven Haltung gehen aber oft auch dunkle und einsame Stunden voraus, in denen alles hoffnungslos oder sinnlos erscheint.
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Körperliche Einschränkungen oder spezielle Lebensumstände können Betroffene herausfordern. Nichtsdestotrotz oder vielleicht gerade deswegen sind solche Menschen jedoch oft widerstandsfähig und resilient. Dieser bemerkenswerten Kraft und einer oft positiven Haltung gehen aber oft auch dunkle und einsame Stunden voraus, in denen alles hoffnungslos oder sinnlos erscheint.

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Hintergrund zur Sendung

Im April 2021 nimmt das Leben von Francis Osagiobare eine dramatische Wende. Aufgrund einer Blutvergiftung müssen ihm beide Hände und Füsse amputiert werden. Nach sechs Wochen im Spital kommt er in die Rehaklinik Bellikon. Francis trainiert oft und besonders ehrgeizig. Statt nach zwei Jahren kann er die Klinik nach fünf Monaten verlassen. Er arrangiert sich mit seinem Schicksal, ist äusserlich stark, doch innerlich leidet er. 2023 verliert er seine Freundin, wird alkoholkrank und möchte Suizid begehen. Er reist für drei Monate in sein Heimatland Nigeria und schöpft durch eine Pastorin wieder Hoffnung. Heute lässt er andere auf Social Media an seinem Alltag teilhaben, hat Rollstuhl und Prothesen, ist aber auch sehr geschickt mit seinen Armstümpfen. Er hat sein Leben wieder in den Griff bekommen und ist darüber sehr dankbar. 
Mehr zu Francis Osagiobare auf Instagram, TikTok und youtube unter frankongoing

Lisa Gangwisch hat über viele Jahre hinweg Illustrationen für Lesebücher und Lernbücher kreiert. Sie bildete sich an der Schule für Gestaltung zur Grafikerin aus und war seit 1985 als freischaffende Illustratorin tätig – auch für die Kaminski Kids, einer beliebten Schweizer Kinder- und Jugendkrimireihe von Autor Carlo Meier. Bis einschliesslich Band 14 hat sie diese Bücher illustriert. Im Jahr 2013 musste sie sich aus gesundheitlichen Gründen zurückziehen. Mit der Diagnose Multiple Sklerose (MS) lebt sie heute im Pflegehotel St. Johann in Basel. Die 68-Jährige schaut trotz Krankheit und Krisen dankbar auf ihr Leben zurück.

Eine glückliche Beziehung ist für die meisten Menschen der wichtigste Grund für ein zufriedenes und dankbares Leben. Nicht so für Elisabeth Lauper. Sie ist Ende dreissig und war zeitlebens Single. Seit einiger Zeit ist sie selbstständig als Vocal-Coach und arbeitet als Musiktherapeutin. Mit dem Alleinsein hat sie überhaupt kein Problem und sie hat auch nicht vor, an ihrer Lebenssituation etwas zu ändern. Vor einigen Jahren geriet sie allerdings doch ins Zweifeln, ob sie wirklich auf dem richtigen Weg ist. Heute ist sie versöhnt mit ihrer Situation und betont die positiven Aspekte.