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ALPHAVISION Magazin

Weg vom Perfektionismus

Magazin vom 17. / 18. Januar 2026
Perfektionismus ist häufig angstgetrieben und führt oft zu starren, unrealistischen Erwartungen. Exzellenz hingegen beschreibt ein gesundes Streben nach Weiterentwicklung. Wir stellen Menschen vor, die sich von perfektionistischem Denken hin zu einer Haltung der Exzellenz entwickelt haben.
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Perfektionismus ist häufig angstgetrieben und führt oft zu starren, unrealistischen Erwartungen. Exzellenz hingegen beschreibt ein gesundes Streben nach Weiterentwicklung. Wir stellen Menschen vor, die sich von perfektionistischem Denken hin zu einer Haltung der Exzellenz entwickelt haben.

Beiträge der Sendung

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Persönlichkeiten & Beiträge

Malin Hartelius

Opernsängerin & Dozentin
"Ich war von 1991–2012 Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich. In der Zeit sang ich alle grossen Mozart-Partien und fand immer einen natürlichen Zugang zu meiner Stimme, bis bei einer Probe ein folgenschwerer Bühnenunfall passierte. Nach etlichen schwierigen Jahren bilde ich heute die klassischen Sängerinnen und Sänger an der Hochschule der Künste in Bern aus."
Simon Gerber, (c) Alphavision 2026

Simon Gerber

Uhrmacher
"Ich bin gelernter Uhrmacher und repariere heute historische Wanduhren. Trotz ihrer erstaunlichen Präzision läuft bei diesen alten Uhrwerken natürlich längst nicht alles so perfekt wie bei unseren heutigen Smartwatches. Genau das das gehört für mich zum Charme dieser mechanischen Wunderwerke. Damals als Sozialarbeiter begleitete ich Jugendliche auf ihrem Weg ins Erwachsenenalter. Da lernte ich, dass ein perfektionistischer Anspruch nicht nur fehl am Platz, sondern sogar schädlich sein kann."
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Hintergrund zur Sendung

Malin Hartelius bezeichnet sich als Perfektionistin. Die in Schweden geborene Sopranistin war von 1991–2012 Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich und galt dort als Publikumsliebling. Sie sang alle grossen Mozart-Partien ihres Fachs und fand einen natürlichen Zugang zu ihrer Stimme, bis bei Proben ein folgenschwerer Bühnenunfall passierte. Nach etlichen schwierigen Jahren der Veränderung bildet sie heute mit Exzellenz die klassischen Sängerinnen und Sänger an der Hochschule der Künste in Bern aus.

Simon Gerber ist gelernter Uhrmacher und repariert heute mit grosser Liebe historische Wanduhren. Trotz ihrer erstaunlichen Präzision läuft bei diesen alten Uhrwerken natürlich längst nicht alles so perfekt wie bei unseren heutigen Smart-Watches. Doch gerade das gehört für Simon zum Charme dieser mechanischen Wunderwerke dazu. Vor seiner jetzigen Tätigkeit hatte Simon einen Job, der gegensätzlicher nicht sein könnte:  Als Sozialarbeiter begleitete er Jugendliche auf ihrem Weg ins Erwachsenenalter. Hier lernte er, dass ein perfektionistischer Anspruch nicht nur fehl am Platz, sondern sogar schädlich sein kann.