Verena Wurster | © privat
ALPHAVISION Magazin

Ich bin ohne Mutterliebe aufgewachsen

Magazin vom 11. / 12. Mai 2024
18 Min
Verena Wurster
Weil Verena Wurster vor 77 Jahren auf die Welt kam – damals gab es noch keine Ultraschall-Untersuchungen – waren die Eltern und der Arzt überrascht, dass Zwillinge auf die Welt kommen. Als Verena als zweites Baby geboren wurde, habe die Mutter geschrien: «Nähmet sie das Chind! Ich wills nöd.»Genauso wie Verenas Leben startete, ist es auch weitergegangen. Sie war nicht gewollt – nur knapp geduldet. Die Mutter war schwer depressiv und hat Verena, das lebensfrohe Kind, kaum ertragen. Verena wurde deshalb oft geschlagen, kritisiert und war immer an allem schuld. Verena kämpfte jahrelang damit, sich selbst zu akzeptieren. Heute kann sie aber dank ihrem persönlichen Versöhnungsweg mit Überzeugung sagen, dass sich aus ihrer Leidensgeschichte eine Liebesgeschichte entwickelt hat. Dieses Erleben führte dazu, dass sie 2003 die Casa Immanuel gründete. Eine Stiftung die Menschen unterstützt, ihren Weg aus einer Krise zurück ins Leben zu finden.
Dieser Beitrag ist Teil der Sendung: Mamma mia
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Weil Verena Wurster vor 77 Jahren auf die Welt kam – damals gab es noch keine Ultraschall-Untersuchungen – waren die Eltern und der Arzt überrascht, dass Zwillinge auf die Welt kommen. Als Verena als zweites Baby geboren wurde, habe die Mutter geschrien: «Nähmet sie das Chind! Ich wills nöd.»Genauso wie Verenas Leben startete, ist es auch weitergegangen. Sie war nicht gewollt – nur knapp geduldet. Die Mutter war schwer depressiv und hat Verena, das lebensfrohe Kind, kaum ertragen. Verena wurde deshalb oft geschlagen, kritisiert und war immer an allem schuld. Verena kämpfte jahrelang damit, sich selbst zu akzeptieren. Heute kann sie aber dank ihrem persönlichen Versöhnungsweg mit Überzeugung sagen, dass sich aus ihrer Leidensgeschichte eine Liebesgeschichte entwickelt hat. Dieses Erleben führte dazu, dass sie 2003 die Casa Immanuel gründete. Eine Stiftung die Menschen unterstützt, ihren Weg aus einer Krise zurück ins Leben zu finden.
Dieser Beitrag ist Teil der Sendung: Mamma mia

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Verena Wurster, (c) privat

Verena Wurster

Gründerin "Casa Immanuel"
"Heute kann ich dank meinem persönlichen Versöhnungsweg mit Überzeugung sagen, dass sich aus einer Leidensgeschichte eine Liebesgeschichte entwickelt hat. Das führte auch dazu, dass wir 2003 die "Casa Immanuel" gründeten.
Stiftung "Casa Immanuel"
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