Im Slum Kawangware in Nairobi unterstützen sie eine Schule, gegründet für Voll- und Halbwaisen. 1‘000 Kinder entdecken dort inmitten grosser Armut ihr eigenes Potential, werden so wie sie sind wertgeschätzt und ausgebildet. Eisenrings Zusammenarbeit mit kenianischen Persönlichkeiten vor Ort entstand aus Hygiene-Grundkursen, welche Anna-Marie vor zehn Jahren in den Slums begann.
Über solche Kurse, sowie die zahnärztliche Hilfe speziell für Strafgefangene, entstanden weitere Projekte: So kümmert sich der kenianische Seelsorger Philemon Rotich seit 20 Jahren um Sträflinge, besucht sie in ihrem Gefängnis. Einmal entlassen, werden diese in ihren Dörfern oft wie Abschaum behandelt. Rotich begleitet sie zurück in ihre Dörfer. Schafft über ein Versöhnungsritual die Voraussetzung, dass Strafentlassene wieder von der Gesellschaft akzeptiert und aufgenommen werden, heil werden dürfen.
Eisenrings finanzieren alle ihre Reisen selber. Damit die Unterstützung all der entstandenen Hilfsprojekte möglich ist, gründeten sie vor sechs Jahren den Verein «Network Diaspora».