Wissenschaftlich eingeordnet wird dieses Phänomen unter anderem von Eva Baumann-Neuhaus, Religionswissenschaftlerin und Ethnologin sowie wissenschaftliche Projektleiterin am Schweizerischen Pastoralsoziologischen Institut in St. Gallen. In Gesprächen betont sie, dass das wachsende Interesse am Glauben in der Gen Z eng mit grundlegenden Fragen nach Identität, Zugehörigkeit und Sinn verknüpft sei. In einer zunehmend komplexen und unsicheren Welt biete Religion für viele junge Menschen einen stabilisierenden Anker.