Symbolbild "Beschenkt", (c) Toàn Nguyễn (Pixabay)
ALPHAVISION Magazin

Ich fühle mich beschenkt

Magazin vom 6. / 7. Dezember 2025
Wer wird nicht gerne beschenkt? Geschenke drücken Wertschätzung und Zuwendung aus und hinterlassen ein Gefühl von Dankbarkeit und Wohlbefinden. Doch nicht nur von Menschen, auch vom Leben kann man sich beschenkt fühlen.
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Wer wird nicht gerne beschenkt? Geschenke drücken Wertschätzung und Zuwendung aus und hinterlassen ein Gefühl von Dankbarkeit und Wohlbefinden. Doch nicht nur von Menschen, auch vom Leben kann man sich beschenkt fühlen.

Beiträge der Sendung

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Persönlichkeiten & Beiträge

Andreas & Lotti Maul

Andreas Maul

"Ich lebe noch - Dank einer Niere meiner Frau - und das seit über 25 Jahren. Für ihre Nierenspende bin ihr von Herzen dankbar!"

Manuela Kropf

"Ich hatte eine Erschöpfungsdepression. Dass ich heute wieder belastbar bin, erachte ich als grosses Geschenk. Ich blühe besonders dann auf, wenn ich andere Frauen mit ihren Talenten im Schminken, Fotografieren und Coachen beschenken kann und ihre Einzigartigkeit zum Strahlen bringen kann."
Martin Mägli (c) Alphavision

Martin Mägli

Natur-Fotograf
"Schon seit meiner Kindheit staune ich darüber, welche Abwechslung die alpine Bergwelt bietet. Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht und zeige die Schönheit der Natur aus ungewohnten Blickwinkeln."
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Hintergrund zur Sendung

Geschenke bereichern das Leben. Darüber wird es kaum zwei Meinungen geben. Wir freuen uns alle, wenn an uns mit einem passenden Geschenk gedacht wird. Das müssen nicht einmal materielle Dinge sein. Von kleinen Gesten des Alltags bis hin zu grossen Herzensmomenten ist alles willkommen. Doch auch vom Leben kann man sich beschenkt fühlen: von besonderen Momenten, schönen Erinnerungen, Beziehungen und vielem mehr.

Und dann gibt es da noch die ganz speziellen Geschenke, die man nie mehr vergisst. Für Andreas Maul war das eine Nierenspende seiner Frau Lotti. Durch eine Autoimmunerkrankung wurden seine Nieren fast völlig zerstört. Vor ihm stand die Aussicht auf ein Leben an der Dialyse. Die Wartezeit auf ein Spenderorgan lag bei bis zu zehn Jahren. Doch als sich herausstellte, dass seine Frau als Spenderin in Frage kam, fackelte sie nicht lange. Heute 25 Jahre später lebt Andreas immer noch mit der Niere seiner Frau. Später überlebte er noch eine Krebserkrankung und einen Herzinfarkt. Beide sind enorm dankbar, dass er noch am Leben ist und sogar arbeiten kann.

Lange Zeit sucht Manuela Kropf nach Bestätigung in ihrem Leben. Nach dem Gymnasium besucht sie im Alter von 20 eine Bibelschule, die ihre Identität stärkt und sie viel Freiheit erleben lässt. Sie lässt sich zur Lehrerin und zur Visagistin ausbilden. Manuela ist gesellig und liebt Menschen. Mit ihrem Mann ist sie oft aktiv und viel unterwegs. Doch mit 30 wird ihr «der Stecker gezogen». Nichts geht mehr. Diagnose: Erschöpfungsdepression. Zwei Jahre lang lebt sie zurückgezogen, hat sogar Angst, den Bus zu benutzen. Ferien werden zur reinen Anstrengung. Sie erachtet es als grosses Geschenk, dass Gott sie durch diese Zeit hindurchgetragen hat und dass sie heute wieder belastbar ist. Sie blüht besonders dann auf, wenn sie andere Frauen mit ihren Talenten im Schminken, Fotografieren und Coachen beschenken und ihre Einzigartigkeit zum Strahlen bringen kann.