Zunächst läuft im Leben von Marcel Stoob alles nach Plan. Als herausragendes Talent wird er 1986 mit 18 Jahren jüngster Fussball-Profi beim FC Zürich. Einsätze bei der Schweizer U21 Auswahl folgen. Doch dann beendeten Verletzungsprobleme seine Karriere. In der Welt des Fussballs hatte er ein Zuhause, nun fühlt er sich heimatlos. Schliesslich findet er Halt im christlichen Glauben und heiratet. Doch seine Frau stirbt vier Jahr später an Krebs. Nach einer weiteren Phase der Neuorientierung wandert er nach Mexiko aus, um dort eine Fussballschule aufzubauen. Mit seiner zweiten Frau, der Mexikanerin Carol Fernandez, kommt er 2006 zurück in die Schweiz – eigentlich nur für begrenzte Zeit, doch wegen ihrer drei kleinen Kinder entscheiden sie sich zu bleiben. Das Leben läuft in geordneten Bahnen, doch Marcel hat seinen Traum von Mexiko noch nicht begraben und möchte sich etwas Eigenes aufbauen. 2018 wandert er mit seiner Familie ein zweites Mal nach Mexiko aus. Wieder gründet er eine Fussballschule, doch dann kommt Corona. In Mexiko geht zwei Jahre lang gar nichts mehr. Marcel muss seinen Traum aufgeben. 2021 steht er mit Frau, drei Kindern und sieben Koffern am Flughafen Zürich und muss einmal mehr neu anfangen … .