Symbolbild | pixabay.com, Gerd Altmann
ALPHAVISION Magazin

Sehnsucht nach Frieden

Magazin vom 17. / 18. September 2022
Es herrscht wieder Krieg in Europa. Die Ereignisse in der Ukraine rufen uns schmerzlich in Erinnerung, dass Stabilität und Sicherheit nicht selbstverständlich sind. Auch bei uns wächst der Wunsch nach Ruhe und Frieden.
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Es herrscht wieder Krieg in Europa. Die Ereignisse in der Ukraine rufen uns schmerzlich in Erinnerung, dass Stabilität und Sicherheit nicht selbstverständlich sind. Auch bei uns wächst der Wunsch nach Ruhe und Frieden.

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Hintergrund zur Sendung

Seit über einem halben Jahr tobt nun der Krieg in der Ukraine. Im März kamen die ersten Ukrainerinnen in der Schweiz an. FENSTER ZUM SONNTAG berichtete, wie Kirchen in der Schweiz den Geflüchteten Hilfe leisteten. Nun, einige Monate später, sind die meisten immer noch da. Ein Ende des Krieges ist nicht in Sicht, die Sehnsucht, zurück in die Heimat zu können, wächst. Viele haben zudem mit traumatisierenden Erlebnissen zu kämpfen und bangen um ihre Angehörigen in der Ukraine. Der ukrainische Pastor Volodymyr Koval und einige Ukrainerinnen berichten, wie sie mit ihrer schwierigen Situation umgehen.

«Sehnsucht nach Frieden» ist das Lebensthema von Matthias Stiefel. Der Politikwissenschaftler aus Genf kennt sich bestens mit den Krisen- und Konflikten dieser Welt aus. Jahrzehntelang war er für die UNO tätig und bereiste Länder auf allen Kontinenten in den Bereichen Entwicklung, Sicherheit, Friedensförderung und Konfliktlösung. Später gründete er die NGO «Interpeace», die heute in 20 Ländern Friedensprozesse unterstützt. Mit 72 Jahren kann Stiefel heute aus einem reichen Erfahrungsschatz schöpfen, wenn es darum geht, wie nachhaltiger Friede entstehen kann.

Krieg und Frieden beschäftigen uns Menschen seit Jahrhunderten. Aline Baumann macht sich in Luzern auf Spurensuche. An der Friedensstrasse befindet sich das Bourbaki Panorama. Das bekannte Kulturdenkmal erinnert an die Internierung von 87'000 französischen Soldaten im Deutsch-Französischen Krieg 1871. Der Künstler, Edouard Castres, versteht sein Werk als Anklage gegen den Krieg und als Weckruf für den Frieden.