Schicksal

Alles verloren - alles gewonnen

Wer will schon gern etwas verlieren? Gewinnen ist doch viel schöner! Jeder möchte weiterkommen und etwas erreichen. Doch wenn Unerwartetes geschieht und man plötzlich mit leeren Händen dasteht, fällt es schwer, den inneren Frieden zu wahren und neue Perspektiven zu entwickeln.

Bernarda Brunovic - blindes Stimmwunder

Bernarda Brunovic ist von Geburt an blind. Nach 33 Operationen innert 15 Jahren akzeptiert sie ihre Blindheit und nimmt das Leben mit viel Weitsicht in Angriff. 2018 singt sich die Singer-Songwriterin an der Castingshow «The Voice of Germany» bis ins Halbfinale und berührt Millionen von Menschen.

Blind mit Job und Kind

Gabi Rechsteiner leidet an einer genetisch bedingten Augenkrankheit. Im Alter von 17 Jahren beginnt ein schleichender Prozess: Sie sieht immer weniger, bis sie schlussendlich komplett erblindet. Inzwischen ist sie Mitte 30, arbeitet als Psychologin, ist verheiratet und Mutter einer kleinen Tochter.

Levi lebt - trotz Gendefekt

Kaum wird Levi geboren, muss er wiederbelebt werden. Das gelingt zwar, doch er kann weder atmen noch schlucken. Ausserhalb der Intensivstation hat er keine Überlebenschance. Seine Eltern entscheiden sich, ihn am Leben zu erhalten. So lebt Levi heute noch – und wie!

Den Tod vor Augen

Die Nähe zum Tod kann ein Menschenleben verändern. Doch im Alltag sind wir selten direkt mit dem Sterben konfrontiert. Corona hat den Tod stärker ins Bewusstsein gerückt.

Mut zum Loslassen

«Lass doch einfach los!» Diese Worte kommen schnell über die Lippen, doch sie umzusetzen ist nicht so leicht. Zum Loslassen gehört oft eine Portion Mut.

Am 4. August 2018 stürzt ein Flugzeug der «Ju-Air» in den Glarner Alpen ab. 20 Menschen verlieren ihr Leben. Unter den vielen Angehörigen trauert auch Christina Bieli. Zwei Passagiere vermisst sie bis heute – ihre Schwester und ihren Schwager.

Schicksalsspuren

In Erwartung ihres dritten Kindes machen sich Melanie und Markus Giger auf ins Spital. Die Geburt von Micha steht unmittelbar bevor. Nichts bereitet die beiden darauf vor, Micha nur wenige Stunden nach der Geburt wieder loslassen zu müssen.

Am Ball bleiben

Immer wieder ist der Sport eine Metapher für das Leben. «Am Ball bleiben» müssen wir überall dort, wo Ausdauer gefragt ist, wo wir mit Widerständen fertig werden und beharrlich bleiben müssen, um einen Schritt nach vorne zu kommen. Denn Abkürzungen sind im Leben meist weder nützlich noch möglich.