Schicksal

Welt ohne Töne

Töne begegnen uns überall: Das Klingeln des Weckers. Die Musik im Radio. Das Motorgeräusch des Autos. Doch was, wenn man all diese Töne und Geräusche nicht hören kann? Zum internationalen Tag der Gehörlosen stellt FENSTER ZUM SONNTAG Menschen vor, die von Geburt an gehörlos sind oder unerwartet mit Gehörlosigkeit konfrontiert wurden.

Daniel Maurers Leben drehte sich um seinen Körper. Er war Bodybuilding-Schweizermeister und Dritter an einer Weltmeisterschaft. Dass Muskelkraft nicht die wahre Stärke ist, wird ihm schmerzlich vor Augen geführt, als seine Tochter tot zur Welt kommt.

Fluchen, schreien, weinen bis die Tür ins Schloss knallt – dann die Ruhe nach dem Sturm, unter der Oberfläche brodelt es weiter: So das tägliche Frühstücksritual bei Familie Markwalder. Heute kaum mehr vorstellbar beim Vorzeigeehepaar, doch der Weg der Veränderung war beschwerlich.

Pedro Gonzalez weiss bereits im Krankenwagen: Sein Leben wird nach diesem Töffunfall nicht mehr gleich sein wie vorher. Die Verletzungen sind auf den ersten Blick nicht so gravierend. Dass sich die ganze Angelegenheit jedoch so dramatisch entwickelt, damit hat er nicht gerechnet.

Mütter fiebern mit

Für Marion Koch, die Mutter des bei „Wetten dass...?" verunfallten Samuel Koch, veränderte sich der Alltag diametral. Oder Marlies Cuche. Sie malte sich im Traum nicht aus, dass ihr Sohn Didier einmal ein so grosser Skistar werden würde.

Am Wendepunkt

Nicht alles im Leben läuft nach Plan. Manchmal schöne, bisweilen aber auch dramatische Wendepunkte verändern den bisherigen Werdegang und führen in neue Lebensphasen.

„Ich bin 29 und eigentlich sollte ich längst tot sein. Aber man muss ja nicht immer das tun, was andere sagen." Markus Hänni hat zystische Fibrose. Die durchschnittliche Lebenserwartung mit dieser Krankheit liegt bei 30 Jahren.

Von den letzten Dingen

Eines ist sicher – sterben müssen wir alle. Was zählt am Lebensende? Das Hospiz im Park ist eine Klinik für Palliative Care. Ziel ist, die verbleibende Lebenszeit der Patienten so angenehm wie möglich zu gestalten und sie im Sterbeprozess zu begleiten.