Schicksal

Nur gehörlos - nicht behindert (W)

Im September steht der «Welttag der Gebärdensprache» und eine Woche später der «Tag der Gehörlosen» an. Es wird geschätzt, dass in der Schweiz gegenwärtig etwa 10'000 Personen gehörlos sind. Wer sind diese Menschen und was heisst es, gehörlos zu sein?

Der Traum vom leichten Leben

In einer Arbeitspause fährt Melanie Müller in ihrem Kleinwagen zu ihren Eltern. Dort wartet ihr erstgeborener Sohn auf sie. Jorim ist wenige Monate alt, sie ist unterwegs um ihn zu stillen. Doch Melanie kommt nicht bei ihrem Sohn an.

Mein Kind starb beim Autounfall

Eines schönen Morgens im Spätsommer 2014 ist Arne Kopfermann mit seiner Frau und den beiden Kindern im Auto unterwegs zu einem Freizeitpark. Der Familienvater und Musiker übersieht beim Abbiegen ein entgegenkommendes Taxi – und von einem Moment auf den andern ist nichts mehr so, wie es war.

Fremd in der Heimat

Die Kindheit in Kamerun prägt Mathias Schmid bis heute. Zurück in der Schweiz, ist er mit dem Leben überfordert. So wandert er nach Kamerun aus, heiratet und lebt seinen kamerunischen Traum. Bis er mit seinem Motorrad schwer verunfallt. Ein Kampf ums Überleben beginnt.

Zwischen Landidyll und Existenzangst

Viele träumen vom eigenen Bauernhof, vom Leben in und mit der Natur und davon, der eigene Chef zu sein. Doch das Landidyll bröckelt. Viele Bauern finden sich in einem Existenzkampf wieder, denn die Schweizer Landwirtschaft ist im Wandel.

«Mami, lebst du noch?» (W)

Als Kind hat Angie Stones oft Angst, ihre Mutter könnte tot sein. Denn der Vater bedroht sie im Drogenrausch mit Waffen. Bis er für 14 Jahre verschwindet. Als er zurückkommt, pflegt Angie ihren drogensüchtigen Vater dennoch bis zur Erschöpfung. Was folgt, ist kaum zu glauben.

FENSTER ZUM SONNTAG verschliesst die Augen nicht vor Schicksalsschlägen, sondern schaut hin und fragt nach. So auch bei Annie B. und Familie Schaffner. Annie B. kann sich nicht erinnern, wirkliche Elternliebe erfahren zu haben. Deborah Schaffner kommt mit einem offenen Rücken zur Welt.

Gleitschirmfliegen im Rollstuhl

Stefan Keller fällt 2013 wortwörtlich vom Himmel. Bei einem Gleitschirmflug stürzt er aus rund 20 Metern Höhe ab und ist seither gelähmt. Doch auch im Rollstuhl fliegt er weiter und erlebt in der Luft unglaubliche Glücksmomente.

Wie neu geboren

«Wie neu geboren», so fühlt es sich an nach erholsamen Ferien, nach einer entspannenden Massage, oder nach einem befreienden Gespräch. Auch Menschen, die es in einer schwierigen Situation schaffen ihrem Leben eine neue Richtung zu geben, kennen dieses Gefühl.