Lebenshilfe

Normal ist gut

Es ist noch nicht lange her, da war es fast ein wenig verpönt, ein «normales Leben» zu führen. Doch seit Corona wütet, sehnt sich eine Mehrheit der Menschen exakt nach diesem «normalen Leben» zurück.

Die Seele entgiften

«Meine traumatische Vergangenheit und toxische Emotionen blockierten mich, mein Potenzial zu entfalten», sagt Barbara Benz. Heute hilft sie als Resilienztrainerin und Gesundheitscoach anderen Menschen, ihre Seele zu entgiften und begleitet sie auf dem Weg zu einem veränderten Denken.

Wut im Bauch

«Das lasse ich mir nicht gefallen! Wenn ich den erwische, dann …» Wut ist ein Gefühl, das jeder kennt. In der Hitze des Augenblicks kann es enorme Kräfte entfalten. Darum ist es entscheidend zu wissen, woher die Wut kommt und wie man damit umgeht.

Hilflos zusehen

In Argentinien hält eine bekannte Professorin eine Online Vorlesung. Plötzlich bricht sie zusammen und stirbt vor laufender Kamera. Ihre Studenten können an den Bildschirmen nur zusehen. Hilflos sein, hilflos werden, ein Zustand, der Ohnmacht auslöst und an den Nerven zerrt.

Bis zum letzten Atemzug (W)

Markus Hänni leidet an der unheilbaren Erbkrankheit Cystische Fibrose. Trotz eingeschränkter Lebenserwartung hat er sich entschieden, Barbara zu heiraten und mit ihr eine Familie zu gründen. Welche Herausforderungen hält ein Familienleben mit dem Tod als ständigem Begleiter bereit? Und welches Glück?

Raus aus der Opferrolle

Schicksalsschläge, Krankheit und Verluste können auch den optimistischsten Menschen hoffnungslos machen. Das mitleidige Gefühl, in der Opferrolle zu stecken, spendet etwas Trost für die Seele. Es empfiehlt sich aber, nicht dort zu verharren denn dieses treibsandartige Fundament ist für glückliche Lebenspläne ungeeignet.

Aus Mist Dünger machen

Misserfolge gehören genauso zum Alltag wie Erfolge. Das zu akzeptieren und zu nutzen, fällt schwer. Georges Morand meint aufgrund eigener Erfahrung: «Wer auf seinem Lebensmist sitzen bleibt, vers(t)inkt im eigenen oder zugefügten Scheiss. Wer es schafft, daraus Dünger zu machen, blüht auf.»

Der Stress mit dem Glück

«Es ist befreiend, es sich zu leisten, auch mal tief unglücklich zu sein und Leid zuzulassen», sagt Theologe Manuel Schmid, der weiss, wovon er spricht: Im Winter 1988 stürzt seine Familie mit dem Auto 200 Meter einen Hang hinunter. Ein Ereignis, das ihn und seine Familie für immer prägte.

Eingeschränkt glücklich

«Und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage…», mit diesem Satz enden die meisten Märchen und zufrieden schlagen wir das Buch zu. Den Traum vom immerwährenden, vollständigen Glück kennt wohl jeder Mensch. Leider läuft es im wahren Leben nur selten «wie im Märchen».