Alle Sendungen

ADHS - meine Chance

Vier Buchstaben – viele Fragen: Einige nennen die Betroffenen «Zappelphilippe», aber was ist eigentlich ADHS? Eine Modediagnose? Eine originelle Persönlichkeitsvariante? Oder gar eine Krankheit? Beatbox-Lehrer Miguel Camero und ADHS-Coach Ursula Ammann reden über ihr Leben als Betroffene.

Humorvoll glauben

«Versteht Gott keinen Spass?» Das fragt man sich, wenn man liest, dass in manchen Klöstern bis ins 11. Jahrhundert ein Lachverbot galt oder wenn gewisse Gläubige nicht gerade ein Gefühl von Lebensfreude versprühen.

Mir träumt

Rund ein Drittel des Lebens verbringt der Mensch mit Schlafen. Dabei werden ca. 150‘000 Träume durchlebt. Im Schnitt träumt der Mensch jede Nacht zwischen 90 und 100 Minuten. Doch nicht alle können sich an ihre Träume erinnern.

Gebet ist nicht alles. Aber ohne Gebet ist alles nichts. Das behauptet der katholische Theologe Johannes Hartl. Er gründete in Augsburg ein Gebetshaus, in dem ununterbrochen gebetet wird. Doch kann man tatsächlich mit Gott ein Gespräch führen? Und braucht es dazu ein Gebetshaus?

Zwischen Glück und Trauma

Von einer Minute auf die andere kann sich das ganze Leben verändern. Ein Unfall, eine Gewalterfahrung, Komplikationen bei der Geburt. Das Erlebnis brennt sich tief ins Bewusstsein ein und bringt das seelische Gleichgewicht aus dem Lot. Während körperliche Verletzungen meist wieder abheilen, sind Menschen, die ein Trauma erlebt haben, oft für das ganze Leben gezeichnet.

Bereits mit zwölf Jahren wollte Doris Bürki nur noch sterben und schlitterte in die Magersucht. – Rolf Germann erkannte beim «Seelenklempner» destruktive Verhaltensmuster. Beide meinen: «Warte nicht zu lange, rede darüber ... Probleme kann man lösen!»

Nichts als Lügen

Die Lüge ist mächtig. Kriege werden durch sie ausgelöst, ganze Leben ruiniert. Und doch ist sie alltäglich. Psychologen schätzen, dass jeder Mensch täglich bis zu 200 Mal lügt – häufig ohne es zu merken.

Ich überlebte den Holocaust

«Jetzt bin ich nicht mehr als Jude von den Nazis zum Tode verurteilt. Als Pole habe ich das Recht, Sklave zu sein», sagt sich Bronislaw Erlich, als er 1942 eine gefälschte polnische Geburtsurkunde in seinen Händen hält. Die Urkunde sollte ihm während des Zweiten Weltkriegs mehrmals das Leben retten.