Sport und Freizeit

Ich bin dann mal weg

„Ich bin dann mal weg!“ Rund drei Viertel aller Schweizer träumen von einer Auszeit von ihrer aktuellen Lebenssituation. Wünschen sich kreative Denkpausen. Möchten für eine bestimmte Zeit etwas Neues ausprobieren. Doch nur die Wenigsten tun es.

Manchmal schläft Lisa Zeller innerhalb von 48 Sekunden ein. Nicht nur im Bett, die Schlafattacken überfallen sie auch in der Migros vor dem Gemüseregal. Als Narkoleptikerin ringt sie um jede wache Stunde, die sie am Leben teilnehmen lässt.

Jugendliche sind heute in erster Linie mit Negativ-Meldungen in den Medien. „Koma-Saufen“ am Wochenende, Drogen und Gewalt auf den Schulhöfen. Verbotene Videos auf dem Handy als Pausenunterhaltung. Illegale nächtliche Autorennen mit oft tödlichen Folgen. Das Image ist angeschlagen.

Notfall auf der Piste. Während die meisten den Tiefschnee und die optimalen Pistenverhältnisse geniessen, sind sie unterwegs, um zu retten. Suchen Menschen in Lawinen, behandeln leichte Knochenbrüche oder operieren bis spät in die Nacht.

In Bestform für Olympia

Die Olympischen Winterspiele in Vancouver sind das Grossereignis dieses Winters. Alle vier Jahre messen sich die Besten der Besten in Schnee und Eis. Erfolg hat nur, wer Talent hat und sich monatelang minutiös vorbereitet.

Josef Marha ist Eishockeyprofi beim HC Davos; Mark Ouimet, ehemaliger ZSC-Spieler, trainiert heute die SCL Tigers. In ihrem Beruf weht ihnen ein eisiger Wind entgegen – ihre Herzen haben sie jedoch vor Erfrierungen bewahrt.

Jedes Jahr im Spätherbst fällt vielen Menschen die Decke auf den Kopf. Ohne erkennbaren Grund sind sie verstimmt und niedergeschlagen. „Raus aus der Winterdepression“ stellt Menschen vor, die einen neuen Umgang mit dem Winterblues suchen.