Schicksal

Vergangenes Wochenende

Vom IS befreit und doch im Elend

Vor drei Jahren breitete sich die Schreckensherrschaft des sogenannten Islamischen Staates im Irak und Syrien rasend schnell aus. Millionen von Menschen sahen die Bilder von flüchtenden Jesiden und Christen am Fernsehen, die nach dem Fall der Stadt Mossul auf Hügeln Zuflucht suchten und auf Hilfe warteten. Umzingelt von den Kämpfern in Schwarz.

Ohnmacht - wenn andere leiden

Wenn jemand krank ist, leiden meist nicht nur die Betroffenen, sondern ebenso Familie und nahe Freunde. Sie müssen einspringen, unterstützen, trösten und stark sein. Aber was passiert, wenn auch sie an ihre Grenzen kommen? Mit wem können sie ihre Sorgen teilen, wenn sie doch so sehr damit beschäftigt sind, dass niemand die Hoffnung auf Heilung verliert?

Pfarrer mit Blaulicht

In seinem neuen Buch «Herr Pfarrer, beten Sie richtig!» blickt Pfarrer und Notfallseelsorger Peter Schulthess auf seine aufregende Zeit als Pfarrer zurück. Immer wieder besuchte er Menschen, um Nöte zu lindern und machte manch überraschendes Erlebnis.

Hof zum Himmel

Das Ehepaar Egli leitet die «CurlyRanch», auf der Menschen mit der Unterstützung von Pferden Heilung erfahren. Peter und Doris kennen schwere Brüche im Leben aus eigener Erfahrung: Von physischer Gewalt in der Kindheit über massive Angstzustände bis hin zum Burnout.

Lebensglück ...

Seit vielen Jahren komponiert der Kanadier Brian Doerksen Lieder, die weltweit grossen Anklang finden. 2017 ist der begnadete Musiker mit seiner Formation «The Shiyr Poets» auch in der Schweiz auf Tour. Franz Liechti erleidet während der Arbeit einen Schlaganfall. Erst nach zwei Stunden wird er gefunden, eine Körperseite bleibt gelähmt.

Unerfüllte Wünsche

Unsere Gesellschaft geht davon aus, dass unsere Wünsche mit genug Anstrengung erfüllt werden müssten. Alles soll möglich sein und am liebsten sofort. Ohne Warten, ohne Zusatzschlaufe. Doch wie geht man damit um, wenn Wünsche nicht erfüllt werden?

Mit 34 Jahren wird Esther Barretta blind. 13 Jahre später stirbt ihr Mann an Krebs. Doch Esther steht immer wieder auf und bleibt innerlich dankbar: «Andere sehen auf das, was sie nicht haben. Ich freue mich über das, was ich habe und danke Gott dafür.»

Wer schwere Schicksalsschläge erlebt und zu verantworten hat, kämpft häufig mit bohrenden Schuldgefühlen und permanenter Selbstanklage. Die Gedanken drehen sich im Kreis. Kann man jemals wieder ein normales Leben führen?

Jessi Habegger weiss, was es bedeutet, wenn das Herz auf einmal stehen bleibt. Mit 16 Jahren erhielt sie ein Spenderherz. Herzchirurg Professor Thierry Carrel hat schon über 10 000 Herzen operiert und wurde auch für Jessi zum rettenden Engel.