Lebenshilfe

Walter Kohl ist der Sohn des deutschen Alt-Bundeskanzlers Helmut Kohl. Der Name Kohl war für ihn aber oft eine Hypothek, vor allem in jungen Jahren. Er machte Karriere als Investmentbanker und Manager – trotzdem geriet er 2001 in eine existenzielle Lebenskrise.

Mit 57 Jahren hat Jürgen Mette noch viele Pläne für sein Leben. Doch diese werden durch die Diagnose «Parkinson» von einem Moment auf den anderen auf den Kopf gestellt: «Ich musste die Steuerung meiner Bewegungsabläufe mit einer mir unbekannten Macht teilen.»

Körper machen Leute

Ist Übergewicht ein Zeichen dafür, dass sich jemand zu sehr liebt und faul ist? Ist Schönheit die sichere Ausgangslage für Erfolg und Glück? Was sagt der Körper eines Menschen über ihn aus? Sehr schnell werden Menschen nach ihrem Äusseren beurteilt. Doch ist der Mensch nicht mehr als sein Körper?

«AK» Roland Gruber ist der geborene Barmann. Nach seinen wilden Jahren arbeitet er nun als Hüttenwart auf der Riederfurka. Schwester Pirmin erhielt Lebenszeit geschenkt: Sie wird im Kloster in Brig auf dem Sterbebett nach 20 Jahre dauernder Krankheit geheilt.

Theologe, Psychiater und Schriftsteller Dr. Manfred Lütz behauptet, den Weg zu kennen, wie man unvermeidlich glücklich werden kann, selbst in Krisensituationen. Wie das funktionieren soll, wollen wir von ihm wissen.

Da steh ich drauf

Der Turm von Pisa ist ein eindrückliches Beispiel dafür, was mit einem Gebäude passieren kann, wenn das Fundament nicht stabil genug ist. Auch als Menschen brauchen wir eine gute Grundlage, damit wir in Herausforderungen bestehen können. Wenn sie fehlt, kommt es bei Erschütterungen des Lebens schnell zu Zusammenbruch und Katastrophe.

Cannabis, Kokain, Synthetische Drogen: Die Schweiz ist eine Nation von Drögelern. Es wird hemmungslos geraucht, geschnupft, gespickt und geschluckt. Zwischen Genf und Rorschach findet sich eine zahlungskräftige und konsumfreudige Klientel. Die Schweiz ist eine europäische Drogen-Hochburg. Mit illegalen Substanzen werden Milliarden umgesetzt, stellt der Drogenreport fest.

Was ist schon normal?

Für Claude Strübi scheint es «normal» zu sein, ausserhalb des Schulunterrichts nichts zu lernen. Seine Noten sind hervorragend. Während den Schulstunden langweilt er sich, für die Lehrpersonen ist er anstrengend. Häufig muss er vor die Türe. An Hochbegabung denkt damals niemand. Es war das Jahr 1980.