Arbeit / Arbeitslosigkeit

Wenn die Seele Krücken braucht

Der Tod eines geliebten Menschen, der plötzliche Verlust des Arbeitsplatzes, eine schlimme Diagnose. Seelische Krisen können jeden treffen. Manchmal gerät das innere Gleichgewicht so stark aus dem Tritt, dass gewohnte Bewältigungsstrategien nicht mehr ausreichen.

Weniger ist das neue Viel

Mehr wollen, mehr besitzen, mehr erleben. Das Verlangen nach Superlativen bestimmte lange Zeit unsere Gesellschaft. Jetzt zeigt sich ein neuer Trend: Reduzieren und Minimieren. Immer mehr Menschen merken, dass weniger zu haben nicht unbedingt Verzicht bedeutet.

AusgeBauert?

Viele Bauern in der Schweiz kämpfen um das Überleben – pro Jahr schliessen mehr als 1000 Höfe. Michael Zbinden musste neben dem schönen aber auch harten Bauernalltag, der meist eine 70-Stunden-Woche bedeutet, auch noch persönliche Schicksalsschläge verkraften.

Mythen und Messer (W)

Vor über 20 Jahren hat Robert Heinzer die Leitung des Personals bei Victorinox übernommen. Noch nie wurden Mitarbeitende aus wirtschaftlichen Gründen entlassen. Auch nicht, als nach dem Terroranschlag vom 11. September 2001 der Umsatz fast um 40 Prozent einbrach.

Plötzlich Boss

Mit einer guten Idee fängt alles an. Plötzlich kommt eins zum anderen und unerwartet wird man zum Boss. Andere steigen im Unternehmen auf und übernehmen plötzlich Führungspositionen.

Wirtschaft ohne Seele?

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney musste nach dem Grounding 35'000 Angestellte entlassen. – Der ehemalige Landeskirchen-Pfarrer Johannes Czwalina berät heute Top-Manager. Beide sind sich einig: Eine Wirtschaft ohne Werte hat langfristig keine Chance.

Das Leben steckt voller Abenteuer. In der ersten Folge unserer Sommerserie stellen wir Menschen vor, die das Fernweh gepackt hat. Menschen, die kaum erwarten können, die Welt zu bereisen, unerwartete Abenteuer zu erleben und fremde Kulturen kennenzulernen.

Unabhängig voneinander kündigen Marcel Bobay und Sylvie Merkle aufgrund persönlicher Motivations- und Sinnkrisen ihre erfolgversprechenden Arbeitsstellen. Sie begegnen sich erstmals in Sri Lanka, weil sie dort eine neue Arbeit finden. Sie verlieben sich und entdecken überraschend eine neue Berufung.

Den Chefsessel zu räumen, die Ordner rauszutragen und Abschied zu nehmen von seiner langjährigen Tätigkeit fiel Jürgen Werth schwer. Offen und ehrlich hielt er seine Gedanken zur Pensionierung in einem Tagebuch fest und veröffentlichte dieses in seinem Buch «Mehr Anfang war selten».