Lebenshilfe

Hilflos zusehen

In Argentinien hält eine bekannte Professorin eine Online Vorlesung. Plötzlich bricht sie zusammen und stirbt vor laufender Kamera. Ihre Studenten können an den Bildschirmen nur zusehen. Hilflos sein, hilflos werden, ein Zustand, der Ohnmacht auslöst und an den Nerven zerrt.

Bis zum letzten Atemzug (W)

Markus Hänni leidet an der unheilbaren Erbkrankheit Cystische Fibrose. Trotz eingeschränkter Lebenserwartung hat er sich entschieden, Barbara zu heiraten und mit ihr eine Familie zu gründen. Welche Herausforderungen hält ein Familienleben mit dem Tod als ständigem Begleiter bereit? Und welches Glück?

Raus aus der Opferrolle

Schicksalsschläge, Krankheit und Verluste können auch den optimistischsten Menschen hoffnungslos machen. Das mitleidige Gefühl, in der Opferrolle zu stecken, spendet etwas Trost für die Seele. Es empfiehlt sich aber, nicht dort zu verharren denn dieses treibsandartige Fundament ist für glückliche Lebenspläne ungeeignet.

Aus Mist Dünger machen

Misserfolge gehören genauso zum Alltag wie Erfolge. Das zu akzeptieren und zu nutzen, fällt schwer. Georges Morand meint aufgrund eigener Erfahrung: «Wer auf seinem Lebensmist sitzen bleibt, vers(t)inkt im eigenen oder zugefügten Scheiss. Wer es schafft, daraus Dünger zu machen, blüht auf.»

Der Stress mit dem Glück

«Es ist befreiend, es sich zu leisten, auch mal tief unglücklich zu sein und Leid zuzulassen», sagt Theologe Manuel Schmid, der weiss, wovon er spricht: Im Winter 1988 stürzt seine Familie mit dem Auto 200 Meter einen Hang hinunter. Ein Ereignis, das ihn und seine Familie für immer prägte.

Eingeschränkt glücklich

«Und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage…», mit diesem Satz enden die meisten Märchen und zufrieden schlagen wir das Buch zu. Den Traum vom immerwährenden, vollständigen Glück kennt wohl jeder Mensch. Leider läuft es im wahren Leben nur selten «wie im Märchen».

Was zählt

Was für uns wirklich von Bedeutung ist, wird uns oft erst bewusst, wenn wir es nicht mehr haben oder wenn unsere Normalität aus den Fugen gerät. Doch was für einen Menschen wirklich zählt und als sinnstiftend empfunden wird, ist sehr individuell.

Never give up

Einfach alles hinwerfen, die Resettaste drücken, sich den Schwierigkeiten nicht mehr stellen müssen. Wer hat sich nicht schon einmal gewünscht, einfach aufgeben zu können und sich aus dem Staub zu machen? Für Roger und Anna Fenner war und ist das keine Option.

Plötzlich Witwe - mit vier Kindern

Elisabeth Bührer verliert ihren Mann bereits mit 41 Jahren an Krebs. Als Mutter von vier Kindern, die den Verlust ihres Vaters nur schwer verkraften können, ist sie oft am Limit. Sie kämpft mit Trauer, Überforderung, finanziellen Sorgen und Schuldgefühlen. Wie kann sie das alles nur bewältigen?