"Gott" im Showbiz
Ob in Popsongs, grossen Shows oder in monumentalen Bibelinszenierungen: Künstler kommen nicht um das Thema „Gott" herum. Mal zynisch-kritisch, mal hingebungsvoll-leidenschaftlich. Gott beschäftigt, egal, ob die Interpreten fromm sind oder nicht.
Die einen singen begeistert über Gott, weil sie felsenfest an ihn glauben. Andere Künstler hadern mit dem Allmächtigen, „Herrgott no mau - bruchsch es Hörgrät, ghörsch mi nid", so der Schweizer Florian Ast.
Für andere dient Gott als Symbol der Liebe, so singt sich Marc Sway an Wolke 7 vorbei, ganz nahe zum lieben Gott. Das Thema Gott polarisiert. Doch eins ist klar, Gott ist im Showbiz kein Tabuthema mehr.
Der deutsche Schauspieler Ben Becker feiert mit seinen eindrücklichen Bibellesungen grosse Erfolge. Selbst nicht gerade für seine Religiosität bekannt, ist er fasziniert von den biblischen Texten. Zudem ist Becker Erzähler der gigantischen Show „Ben Hur live", die im November in Zürich Halt macht. Der Produzent der Show, Franz Abraham will neben dem legendären Wagenrennen auch die spirituellen Elemente der Geschichte an die Oberfläche holen.
Bill Gaither und Barry McGuire sind beide über 70 und immer noch unermüdlich auf Tour. Gaither singt seit Jahrzehnten über Gott, Selbst Elvis Presley hat Songs von ihm gesungen. McGuire landete 1965 mit „Eve of Destruction" einen Welthit, später in einer Lebenskrise setzt er sich mit dem christlichen Glauben auseinander.
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