Glauben

Ich vermisse dich

Es ist der 4. Dezember, Weihnachtsstimmung, Feierabend. Ein Lieferwagen erfasst den kleinen Livio vor den Augen seiner Mutter und seiner Geschwister, Livio stirbt noch auf der Unfallstelle. Der schlimmste Albtraum aller Eltern wird für Brida und Markus Graf zur bitteren Realität. Sie verlieren ihren Sohn von einer Sekunde auf die andere, es bleibt nicht einmal Zeit ihm nochmals zu sagen, wie sehr sie ihn lieben.

Wovon berichten Frauen über 80? Nicht von klugen Theorien, sondern von unvermeidlichen Niederlagen und unfassbarem Glück, vom Glauben an das Leben. Zwei davon sind Gandhi Marinova und Marie Zürcher, deren abenteuerliche Biografien faszinieren.

Engel der Ärmsten - IV

Engel, die sich für die Ärmsten engagieren. Das sind Menschen die in der Ferne und hier bei uns im eigenen Land anpacken und helfen. Ihre Zeit, Kraft und ihr Geld dort einsetzen, wo Not und Elend herrschen.

Verfolgte Christen

Christen sind heute die weltweit am stärksten verfolgte Glaubensgruppe. Millionen Menschen leiden wegen ihres Glaubens unter Benachteiligungen oder Verfolgungen. Sie gelten häufig als Bürger zweiter Klasse, denen selbst humanitäre Grundrechte verweigert werden.

Weil sie an der Gunst ihrer Götter zweifelten, konvertierten die Rungus – ein Urvolk auf Sabah (Borneo) – in den 1950-er-Jahren zum Christentum. Die Schweizer Missionarsfrau, Mutter und Hebamme Margrit Honegger berichtet über Freud und Leid ihrer Berufung.

Goldener Herbst

Rot, braun und golden leuchten die Wälder, Bergsilhouetten zeichnen eine klare Linie am Horizont. Die Natur verändert sich, setzt neue Stimmungen. Ballonfahrer Stefan Wälchli ermöglicht seinen Passagieren eine Sicht aus unvergesslicher Perspektive. Veränderungen, das gilt auch für den Lebensabschnitt „Herbst“. Goldschmied Ulrich Sollberger nutzt seine langjährige Erfahrung, schafft immer neue Schmuck-Kreationen.

Nähmaschinen stehen im Dachstock von Elisabeth Buser. Frauen aus dem nahen Asylheim nähen hier gegen die Not in ihrer Heimat. Im Nähatelier finden die Flüchtlinge nicht nur eine Beschäftigung, sondern auch Geborgenheit und ein Stück Heimat im fremden Land.

An Brandherden und Nöten mangelt es in unserer Gesellschaft nicht. Früher übernahm die Kirche einen wichtigen Teil der sozialen Arbeit: So kümmerten sich beispielsweise Nonnen um die Kranken, Schwachen und Ausgegrenzten und lebten so christliche Nächstenliebe. Inzwischen hat der Staat viele Aufgaben übernommen. Ist der praktisch gelebte Glaube passé?

Jeanette Macchis Gäste im dritten Sommer-Magazin „Kreuz und Quer“ im Verkehrshaus Luzern sind Fränzi Mägert-Kohli, Weltmeisterin im Alpin-Snowboarden und Simea Schwab, Theologin und Erwachsenenbildnerin -was andere mit ihren Händen tun, macht sie mit den Füssen.