Engel der Ärmsten (08) (Magazin)
Sie setzen ihre Zeit, ihre Kraft, ihr Geld ein, wo Not und Elend herrschen. Was bewegt Menschen, sich zum Wohl der Ärmsten zu engagieren?
Sie haben keine Flügel. Und hätten sie ein weisses Gewand, wäre es mit Sicherheit schmutzig. Denn die Engel der Ärmsten packen an, wo Not und Elend herrschen. Sie sind Menschen, die weder Mühe noch Aufwand scheuen, wenn es darum geht, anderen zu helfen. Sie setzen ihre Zeit, ihr Geld, ihr Leben ein, um den Ärmsten der Armen eine besseres Dasein zu ermöglichen.
Peter Urfer hat sich vom Schweizer Luxus verabschiedet. Seit sechs Jahren lebt er in Transsilvanien. Dort investiert er in die Zukunft von Kindern, die dem vielerorts verachteten Volk der Roma angehören. „Das nackte Evangelium hilft diesen Leuten nichts", sagt Urfer. Weswegen er nicht predigt, sondern praktisch anpackt. Schwester Sonja Dürrenmatt hat ihre Diakonissentracht gegen die Kleidung der Wodaabe-Nomaden eingetauscht. Die 67-jährige bringt den Menschen im afrikanischen Wüstenstaat Niger Lesen und Schreiben bei, unterrichtet Landwirtschaft und bringt Hoffnung, wo früher der Geisterglauben die Nomaden beherrschte. Doch nicht nur im Ausland sind Menschen von Armut betroffen. Mitten in Zürich leitet Emmanuel Parvaresh eine Beratungsstelle für suchgefährdete Menschen, das „Christehüsli". Tag für Tag wird er mit Not und Elend konfrontiert. Was bewegt diese Menschen dazu, sich für andere aufzuopfern? Engel der Ärmsten. Im FENSTER ZUM SONNTAG.
Surftipps:
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TV-Tipp_Engel_der_aermsten_AV_345 (PDF)
Engel_der_aermsten-Spendeninfo (PDF)













